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Visuelle Stimulation

Geschichte der visuellen Stimulation

Seit der Entdeckung des Feuers weiß die Menschheit,
dass flackerndes Licht eine Wirkung auf die menschliche Psyche hat.
Sowohl antike als auch moderne Wissenschaftler haben dieses Phänomen beobachtet.

Bereits 200 Jahre vor Christus entdeckte der griechische Philosoph und
Wissenschaftler Ptolemäus, dass ein vor die Sonne gehaltenes,
sich drehendes Spinnrad bei einer bestimmten Geschwindigkeit
Bewusstseinsveränderungen beim Betrachter hervorruft,
welche sich in Form visuell wahrgenommener Farben und Muster sowie
eines Gefühls der Benommenheit und Euphorie niederschlagen können.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts stellte der französische Psychologe Pierre Janet fest,
dass hysterische Patienten weniger Anfälle hatten und wesentlicher entspannter wurden,
wenn man sie mit flackerndem Licht therapierte.

In den vierziger und fünfziger Jahren experimentierte der Wissenschaftler Gray Walter
mit einem elektronischen Stroboskop in Kombination mit EEG-Instrumenten
zur Messung der Gehirnwellen.
Die geschlossenen Augen seiner Versuchspersonen wurden hierbei mit
rythmischen Lichtblitzen in Frequenzen zwischen zehn und fünfundzwanzig Blitzen
pro Sekunde bestrahlt.
Zu seiner Überraschung schien das Flackern die Gehirnwellentätigkeit
des gesamten Kortex - nicht nur die für das Sehen zuständigen Bereiche -
dahingehend zu verändern, dass sich die Gehirnfrequenzen der Probanden
der jeweiligen Stimulationsfrequenz anpassten.
Seine Versuchspersonen berichteten dabei von Visionen von Kometen,
überirdischen Farben sowie von Farben geistiger, nicht visueller Art.

Im Laufe der sechziger Jahre wuchs das wissenschaftliche Interesse an dem Flackereffekt,
aber erst Anfang bis Mitte der siebziger Jahre kam es zu einen großen Aufschwung,
als plötzlich reihenweise überall auf der Welt unabhängige Studien zu diesem Phänomen
durchgeführt wurden und wiederholt bestätigt wurde, dass rhythmisch blitzende Lichter
eine rasch eintretende Resonanzwirkung auf Gehirnwellen hatten.

Außerdem kamen die Forscher zu dem überraschenden und aufregenden Ergebnis,
dass man mit der photischen Stimulation ein Werkzeug zur Verbesserung
der Funktionen von Geist und Körper zur Verfügung hatte.
Unabhängig voneinander entdeckten mehrere Forscher, dass ...

· auf bestimmten Frequenzen (insbesondere im Alpha- und Thetabereich)
das rhythmische Flackern während der Zeit der Stimulation Ängste lindern konnte,

· Personen, die derart stimuliert worden waren, über einen langanhaltenden und
substantiellen Rückgang ihrer Ängste berichteten,

· das blinkende Licht in eben diesen Frequenzen in den Versuchspersonen
einen Zustand tiefer körperlicher Entspannung und geistiger Klarheit auslöste,

· man durch photische Stimulation das Gehirn in der Modifizierung
seiner EEG-Frequenzen trainieren konnte,

· sich nach solch einem Training die verbale Ausdrucksfähigkeit der Versuchspersonen
und ihre verbalen Leistungen bei Intelligenztests erhöhten,

· auf bestimmten Frequenzen (wieder im Alpha- und Thetabereich) das blinkende Licht
die Hypnotisierbarkeit und die Empfänglichkeit für Suggestionen bei den Testpersonen
erhöhte,

· flackernde Lichter die beiden Hemisphären des Gehirns in einen Zustand größerer
Kohärenz und Synchronisation bringen konnten,

· eine derartige Kohärenz zwischen den Hemisphären in Beziehung zu verbesserten
intellektuellen Funktionen steht,

· bei Kindern bis zum Alter von vierzehn Jahren die am häufigsten erzeugten Frequenzen
im Thetabereich liegen, bei Erwachsenen hingegen im Betabereich.
Das bedeutet, dass der Prozentsatz von Thetawellen mit dem Alter abnimmt,
während die Menge an Betawellen steigt.
Indem man nun die Gehirnwellen eines Erwachsenen im Thetabereich anregt,
kann der Erwachsene zu einem freieren, eher kindlichen Geisteszustand zurückkehren,
der sich durch lebhaftes und spontanes geistiges Bild-Erleben und phantasievolles,
kreatives Denken auszeichnet.
Moderne Studien bilden die Grundlage zu der These, dass Thetawellen direkt
mit der Ausbildung neuer Synapsen im Zusammenhang stehen.

Lesen Sie bitte weiter auf der Seite: "Auditive Stimulation"



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