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Aktuelle Entwicklungen

Da die reinen Licht- und Klang-Impulse auf viele Anwender nach kurzer Zeit
schon sehr monoton wirken, gingen manche Anbieter dazu über,
Entspannungsmusik mit der visuellen Stimulation zu kombinieren,
um die Sitzungen interessanter und unterhaltsamer zu gestalten.
Hierbei trat jedoch das Problem auf, dass die Lichtimpulse
nicht synchron zur Musik waren, was eher Irritation als Entspannung erzeugte.
Erst das Tamas Laboratorium löste dieses Problem mittels
eines patentierten Verfahrens (AudioStrobe),
welches die optischen Impulse mit der Musik synchronisiert und
sie zusammen auf einem externen Speichermedium wie der CD festhält.

Eine überraschende Beobachtung bei der AudioStrobe-Stimulation war jedoch,
dass die Intensität des Erlebens nicht zwangsläufig dem Modell
der "Frequenzfolgereaktion" entspricht, sondern dass die synchronisierten Wechsel
der Lichtimpulse zu der Musik die besondere Vielfalt der sensorischen Eindrücke
zu unterstützen scheint.

Vermutlich ist der Schlüssel zu diesem Phänomen die Verwandschaft des durch
die AudioStrobe-Stimulation induzierten Bewussteinszustandes mit dem REM-Schlaf.
Gehirnwellenuntersuchungen von Probanden zeigten, dass,
wenn diese über traumähnliche Erfahrungen
während der AudioStrobe-Stimulation berichteten, gleichzeitig Alpha,
aber auch verstärkte Beta- und Theta-Aktivitäten auftraten.
Die beiden letzteren sind für den REM-Schlaf charakteristisch.
Der immer noch vorhandene Alpha-Anteil könnte
von dem "Wachzustand im Traum" herrühren.

Einige Probanden berichteten von Zuständen, die an das luzide Träumen erinnern,
in welchem man sich darüber bewusst ist, dass man träumt.

Eine weitere Entwicklung zur Anpassung der Lichtimpulse an
eine beliebige Hintergrundmusik wurde mittels des im DAVID PAL integrierten
SoundSync-Verfahrens durch die Firma Comptronic Devices realisiert.



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DAVID PAL Mentalsystem

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Das Prinzip ist ähnlich dem einer Lichtorgel, wobei die Lichtimpulse jedoch
nicht an die Lautstärke, sondern an die Tonhöhe der Hintergrundmusik gekoppelt werden.
Dieses Verfahren hat gegenüber dem AudioStrobe-Verfahren zwei wesentliche Vorteile:

1. Während sich beim AudioStrobe-Verfahren die Auswahl auf ein begrenztes Sortiment
speziell kodierter AudioStrobe-CDs beschränkt, kann man für das SoundSync-Verfahren
auf beliebige CDs zurückgreifen, die dem persönlichen Geschmack entsprechen und
über die man unter Umständen bereits verfügt.

2. Beim SoundSync-Verfahren bewegt sich die Stimulationsfrequenz innerhalb
einer vorgegebenen Bandbreite von 2 Hz und trägt auf diese Weise dem Aspekt
der Frequenzfolgereaktion (= Brainwave-Entrainment) Rechnung.
Beim AudioStrobe-Verfahren hingegen werden die Stimulationsfrequenzen der
Lichtsignale üblicherweise dem Rhythmus der Musik angepasst,
weshalb dieses Verfahren eher dem Entertainment als dem Entrainment dient.

Weiterhin ist auch die Einsatzmöglichkeit der externen Biofeedback-Kontrolle
als aktuelle Entwicklung im Bereich der AVS zu erwähnen.
Hierbei wird das audiovisuelle Stimulationssystem mit einem Biofeedbacksystem verbunden,
welches über entsprechende Sensoren bestimmte psychophysiologische Werte des Anwenders
erfasst. Diese Werte werden in Echtzeit an das Stimulationssystem weitergeleitet,
welches hinsichtlich des Programmablaufs auf diese Werte reagiert.
Die Stimulationsprogramme gewinnen dadurch an Dynamik,
laufen nicht nach einem vorbestimmten Muster ab,
sondern verändern ihre Parameter entsprechend der gemessenen Werte.
Die externe Biofeedback-Kontrolle ermöglicht somit den Einsatz
psychointeraktiver AVS-Sitzungen, denn die psycho-physiologische Reaktion des Anwenders
auf das Stimulationsprogramm wird in Echtzeit an das Stimulationssystem zurückgemeldet,
welches durch entsprechende Veränderung des Programmablaufs darauf reagiert.
Auf diese Weise entsteht eine interaktive Schleife von Reiz–Reaktions–Folgen.

Eine solche Anwendungsmöglichkeit bietet beispielsweise die Kombination des Proteus
mit dem ThoughtStream, welche die psychogalvanische Reaktion
des elektrischen Hautwiderstands als Feedback-Parameter nutzt.



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Proteus Mindmachine

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Fazit

Ganz egal, ob es Ihnen also nun um Tiefenentspannung, geistige Fitness oder
eines der anderen genannten Anwendungsgebiete geht –
mit einem optisch-akustischen Mentalsystem haben Sie in jedem Fall
ein universelles Hilfsmittel an Hand, welches Ihnen in vielerlei Hinsicht
gute und wertvolle Dienste leisten kann.
Entscheidend ist dabei alleine der Frequenzbereich, in welchem die Stimulation erfolgt.
Diesbezüglich stehen bei den heutigen Mentalsystemen
verschiedene Stimulationsprogramme zur Auswahl,
die jeweils eine bestimmte Zielfrequenz anvisieren und
somit einem spezifischen Anwendungsbereich entsprechen.

Zur Vertiefung in die Thematik der audiovisuellen Stimulation -
insbesondere in Hinblick auf bereits erfolgte Forschungsarbeiten hinsichtlich
praxisbezogener Anwendungen - empfehle ich den Beitrag
„Einschalten zum Abschalten“ von Dr. Klaus-Jürgen Landeck,
erschienen in RAABE Fachverlag für Wissenschaftsinformation (Hrsg.):
Handbuch Hochschullehre, Bonn 1996

Ende des Beitrags von Claudius A. Nagel


Interessiert es Sie, welche Erfahrungen ich mit Mindmachines gemacht habe?
Schreiben Sie mir einfach eine Mail!

Wolfgang Pecher



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