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Industrie-Fleisch und -Wurst

Wurst steigert das Risiko für frühen Tod

(Verfasser: Helmut Erb)

Industriell verarbeitete Fleisch- und Wurstprodukte schrauben das Risiko
eines frühen Todes nach oben!
Das vermelden Schweizer Forscher von der Universität Zürich in einer aktuellen Studie!
Für diese wurden die Daten einer halben Mio. Menschen in Europa ausgewertet.
Eine Ernährung, die reich an industriell bearbeiteten Wurst- und Fleischerzeugnissen ist,
stand in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und einem frühen Tod.
Das Team um Sabine Rohrmann fand heraus, dass Salz und Chemikalien,
die eingesetzt werden, um Wurst und Fleisch haltbar zu machen,
die Gesundheit nachhaltig schädigen.

Für die Studie wurden Teilnehmer aus 10 europäischen Ländern
durchschnittlich fast 13 Jahre lang begleitet.
Es zeigte sich, dass Menschen, die eine große Menge an Fleischerzeugnissen aßen,
auch eher rauchten, fettsüchtig waren und über andere Verhaltensmuster verfügten,
die die Gesundheit schädigen.
Laut Rohrmann steht hoher Wurstkonsum in Zusammenhang
mit einem weniger gesunden Lebensstil.
„Mit dem Rauchen aufzuhören, ist wichtiger als weniger Wurst zu essen.
Ich würde jedoch empfehlen, weniger Wurst zu essen."
Aber auch als diese anderen Risikofaktoren (Rauchen, Fettsucht, ungesunde Lebensweise … )
berücksichtigt wurden, blieb es bei diesem Ergebnis:
Bearbeitete Wurst- und Fleischprodukte schädigen die Gesundheit nachhaltig.

Jene, die täglich mehr als 160 Gramm verarbeitetes Fleisch zu sich nahmen - das entspricht
lediglich zwei Würstchen und einer Scheibe Speck - starben mit einer um 44 % höheren (!)
Wahrscheinlichkeit innerhalb des Beobachtungszeitraums von 12,7 Jahren
als jene Teilnehmer, die nur rund 20 Gramm täglich aßen.
Insgesamt starben fast 10.000 Teilnehmer an Krebs und 5.500 an Herzerkrankungen.
Würde jeder der Probanden täglich nicht mehr als 20 Gramm Wurst zu sich nehmen,
dann hätten jedoch auch nur 3 % der vorzeitigen Todesfälle verhindert werden können.

Die britische Regierung empfiehlt zum Beispiel,
dass nicht mehr als 70 Gramm verarbeitetes Fleisch am Tag gegessen werden sollte.
Das entspricht in etwa zwei Scheiben Speck.
Ein Generalverbot für Fleisch konnte aus dem Untersuchungsergebnis
nicht herausgelesen werden.
Etwas Fleisch, auch verarbeitetes Fleisch, ist laut der Studie hingegen
sogar gut für die Gesundheit.
Rohrmann zufolge erleiden Menschen, die auf Fleisch verzichten, ihre restliche Ernährung
jedoch nicht umstellen, unter anderem einen Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Eisen.

(Anmerkung von Wolfgang:
Drum sehen reine Vegetarier oft sehr blaß, alt und faltig aus.
Zumindest fällt mir das immer wieder auf,
wenn ich ab und zu mal in einem Reformhaus zum Einkaufen bin.)



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Schreiben Sie mir einfach eine Mail!

Wolfgang Pecher



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