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Angst im Griff

Zunächst mal ist Angst etwas Positives!
Die Angst warnt uns davor, etwas zu tun, dessen Ergebnis für uns negativ sein könnte.
Die Angst löst bei uns evtl. Aktionen aus, mit denen wir uns auf ein befürchtetes Ereignis
vorbereiten oder es sogar verhindern können.

Die Angst ist also kein Problem!

Ein Problem kann jedoch entstehen aus der Art, wie wir mit der Angst umgehen!
Angst wird für uns erst dann zu einem richtigen Problem,
wenn wir uns durch sie in unserer Aktion behindern oder lähmen lassen!

Viele Menschen haben Angst vor dem, was sie nicht (be-)greifen können.
Wenn sie etwas nicht sehen können oder nicht kennen, lässt sie ihre Angst vermuten,
dass dies möglicherweise viel größer und bedeutender ist, als sie ahnen.
Und damit wird ihre Angst davor noch größer!

Die Angst in uns ist ein Teufel, der uns dazu benutzt,
ihn immer größer werden zu lassen!
Und diesem Teufel gelingt es sehr oft, dass wir ihn dabei sogar unterstützen!

Wenn Du also Deine Angst verdrängst, kannst Du sie nicht mehr ansehen!
Du lässt sie damit un(be-)greifbar und stärker werden!
Damit hat Dich die Angst im Griff!
Was Dich im Griff hat, das kontrolliert Dich!
Was Dich kontrolliert, das hat Macht über Dich!
Was über Dich Macht hat, das hat Dich besiegt!
Was Dich besiegt hat, das hat wesentliche Bedeutung für Dich und für Dein Leben!

Du kannst Deine Angst nur dann kleiner machen und sie schließlich ganz auslöschen,
wenn Du sie nicht mehr verdrängst, sondern sie zunächst akzeptierst,
wenn Du Dich ihr stellst, wenn Du Dich mit ihr befasst, wenn Du sie konfrontierst!

Dazu ist es notwendig, dass Du sie genau ansiehst und sie analysierst!

Vielleicht kann Dir dabei die folgende kleine Anleitung helfen.

Deine Arbeit damit ist leichter, wenn Du die einzelnen Schritte schriftlich festhältst!

Zunächst solltest Du prüfen, ob Du persönlich betroffen bist oder ein anderer Mensch,
wenn das, wovor Du Angst hast, tatsächlich eintrifft.

Wenn ein Anderer betroffen ist, ...

... macht es dann wirklich Sinn, dass Du Dich mit dieser Angst belastest?
... darfst Du entscheiden, dass es für den Anderen negativ ist, was geschehen könnte?
... darfst Du in sein Schicksal eingreifen?
... darfst Du für den Anderen die Verantwortung übernehmen?

Wenn Du selbst betroffen bist, dann prüfe zunächst,
in welche der folgenden Versionen Deine Angst einzuordnen ist:

Version 1.: Angst, zu verlieren, was Du zu besitzen glaubst.
Version 2.: Angst, nicht zu bekommen, was Du Dir wünschst.
Version 3.: Angst, nicht das Richtige zu tun oder zu lassen.
Version 4.: Angst, dass geschehen könnte, was Dich schmerzt oder Dir schadet.

Nun beantworte Dir zu jeder einzelnen Version folgende Fragen:

Zu Version 1.:

Was glaubst Du zu besitzen, was Dir so wichtig ist, dass Du Angst hast, es zu verlieren?

Beispiele:

a) Deine Gesundheit?
b) Deine berufliche Existenz?
c) Dein Haus?
d) Dein Auto?
e) Deine Kinder?
f) die Liebe Deiner Kinder?
g) die Liebe einer Person, die Du liebst?
h) Ehre?
i) das Ansehen Deiner Mitmenschen (Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn,
Kollegen, Vorgesetzte, Untergebene)? usw.

Zu Version 2.:

Was wünschst Du Dir, was Dir so wichtig ist, dass Du Angst hast,
es zu nicht zu bekommen?

Beispiele:

a) jeden Monat genug Geld?
b) die Liebe Deiner Kinder?
c) die Liebe einer Person, die Du liebst?
f) Ehre?
g) das Ansehen Deiner Mitmenschen (Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn,
Kollegen, Vorgesetzte, Untergebene)? usw.

Zu Version 3.:

Was möchtest oder musst Du tun oder lassen, was Dir so wichtig ist,
dass Du Angst hast, es zu nicht richtig zu machen?

Beispiele:

a) Deine Arbeit?
b) die Erziehung Deiner Kinder?
c) die Ernährung Deiner Kinder?
d) Deinen Kindern Deine Liebe zeigen?
e) einer Person, die Du liebst, Deine Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle (auch Ängste!),
Deine Liebe zeigen?
f) der Umgang mit Deinen Mitmenschen (Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn,
Kollegen, Vorgesetzte, Untergebene)? usw.

Zu Version 4.:

Was könnte geschehen, was Dir so wichtig ist, dass Du Angst hast,
dass es Dich schmerzt oder Dir schadet?

Beispiele:

a) ein Unfall?
b) Verlust Deines Arbeitsplatzes?
c) Verlust Deiner Existenz?
d) Verlust Deiner Gesundheit?
e) Verlust Deiner Kinder?
f) Verlust der Gesundheit Deiner Kinder?
g) Verlust der Liebe Deiner Kinder?
h) Verlust einer Person, die Du liebst?
i) Verlust Deiner Ehre?
j) Verlust Deines Ansehens bei Deinen Mitmenschen (Verwandte, Freunde, Bekannte,
Nachbarn, Kollegen, Vorgesetzte, Untergebene)? usw.

Vielleicht findest Du noch weitere Beispiele, die Du dann noch ergänzen solltest.

Wenn Du damit fertig bist und alles aufgeschrieben hast, dann mach weiter wie folgt:

Stell Dir bei jedem einzelnen o. a. Punkt der obigen vier Versionen die folgenden Fragen
und notiere die möglichen Antworten:

1. Wenn ich das, was ich mir wünsche, nicht bekomme, oder
wenn das von mir Befürchtete tatsächlich eintritt,
wird es dann wesentlichen Einfluss haben auf mich,
auf mein Leben, auf meine Gesundheit, auf meine Existenz?

Falls nein: Macht es dann Sinn, weiterhin Energie damit zu vergeuden,
sich gegen diese Angst zu wehren bzw.
sich mit diesen unangenehmen Gedanken zu befassen?

Falls ja:

2. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, die Gefahr, dass das Befürchtete eintritt?
3. Welche Möglichkeiten habe ich, mich darauf vorzubereiten?
4. Welche Möglichkeiten habe ich, das befürchtete Geschehen zu verhindern?
5. Wie würde ich mich heute verhalten, wenn das, wovor ich Angst habe,
gestern geschehen wäre?
6. Wie würde ich mich heute fühlen?
7. Könnte ich den evtl. entstandenen Schaden ausgleichen oder ersetzen?
8. Wie würde mein Leben heute aussehen?
9. Wäre mir ein Weiterleben möglich?
10. Würde ich weiter leben wollen?
11. Wie würde ich weiter leben?
12. Könnte ich irgendwann wieder glücklich sein?
13. Was müsste geschehen, dass ich wieder glücklich sein kann?

Wenn Du mit dieser Analyse fertig bist,
dann ist Deine Angst zwar noch nicht verschwunden!

Sie ist jedoch (be-)greifbar geworden!

Du hast sie damit in den Griff bekommen!
Was Du im Griff hast, das kontrollierst Du!
Was Du kontrollierst, das hat keine Macht mehr über Dich!
Was keine Macht mehr über Dich hat, das hast Du besiegt!
Was Du besiegt hast, das hat keine wesentliche Bedeutung mehr
für Dich und für Dein Leben!

Wenn Du mit dieser Analyse geübt bist, dann wird es Dir künftig
bei einzeln auftretenden Ängsten immer mehr und immer schneller gelingen,
diese Analyse in Deinen Gedanken durchzuführen,
ohne dass Du sie erst aufschreiben musst!

Du hilfst Dir damit selbst!

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Thema?
Schreiben Sie mir einfach eine Mail!

Wolfgang Pecher



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